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Hafthaus 3

Das Hafthaus 3 wurde 1976 bezugsfertig. Es wurde  für den Wohngruppenvollzug konzipiert. Die durchschnittliche Belegungszahl liegt bei etwa 150 Inhaftierten. Im Wohngruppenvollzug können sich die Insassen innerhalb der Abteilung frei bewegen . Auch haben sie die Möglichkeit ihren Haftraum von innen zu verschließen. Der Wohngruppenvollzug gestaltet sich für einzelne Gefangene durchaus problematisch, da diese Vollzugsform soziale Kompetenzen erfordert. Allein das Sauberhalten der Abteilungsküchen sowie der Abteilungstoiletten und - duschen erfordert ein Mindestmaß an Bereitschaft, sich in dieser "Wohngemeinschaft" mit Rechten und natürlich auch Pflichten einzubringen. Nur nach einer Beobachtungs- und Bewährungszeit über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen bis zu 6 Monaten werden Gefangene aus den Hafthäusern 1 und 2 in den Wohngruppenvollzug aufgenommen. Die Beobachtungszeit richtet sich nach der Straflänge der einzelnen Bewerber. Im Gegensatz zu den anderen Haftgebäuden sind die hier Einsitzenden in der Regel in den Handwerksbetrieben wie in der Schlosserei, Bäckerei, Metzgerei, Elektro- und Flaschnerei beschäftigt. Sportangebote im Rahmen des Hofgangs sind Fußball, Volleyball sowie Tischtennis. Auch hier im Haus finden regelmäßig Sprechstunden der Anstaltsleitung, der Bereichdienstleitung, dem Sozialdienst, dem Psychologischen Dienst und den Seelsorgern statt. Im Haus befindet sich auch die "Drogenfreie Zone", eine besondere Abteilung für Inhaftierte, welche sich von Drogen aller Art losgesagt haben.
Neben verschiedenen Freizeiträumen im Untergeschoss sind auch ein Fitnessraum und die Anstaltsbücherei im Haus zu finden.

Bereichsdienstleiter:   Erwin Stemmler

           Blick auf Hafthaus 3 mit Hofgelände und Volleyballplatz.
Abteilung im Wohngruppenvollzug Blick in einen Einzelhaftraum.
            
                                        

 

 

 

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